Image
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin ist mit rund 11.500 Studierenden eine der großen Hochschulen Berlins. Sie zeichnet sich durch ausgeprägten Praxisbezug, intensive und vielfältige Forschung, hohe Qualitätsstandards sowie eine starke internationale Ausrichtung aus. Unter einem Dach werden Wirtschaftswissenschaften, privates und öffentliches Wirtschaftsrecht, Verwaltungs-, Rechts- und Sicherheitsmanagement sowie ingenieurwissenschaftliche Studiengänge angeboten. Nahezu alle Studiengänge sind auf Bachelor und Master umgestellt, qualitätsgeprüft und tragen das Siegel des Akkreditierungsrates.

Zum 01.01.2022 suchen wir bis zum 31.12.2024 befristet (vorbehaltlich der Bewilligung durch den Drittmittelgeber) für das Forschungsinstitut für Öffentliche und Private Sicherheit (FÖPS Berlin)

eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) mit rechtswissenschaftlichem Schwerpunkt für das Forschungsprojekt „VIKING“

Kennzahl: 133_2021
Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen
mit 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit

„VIKING - Vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz für polizeiliche Anwendungen, Teilvorhaben: Rechtliche Anforderungen an vertrauenswürdige künstliche Intelligenz für polizeiliche Anwendungen“ ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt unter der Projektleitung von Prof. Dr. Hartmut Aden und Prof.in Dr. Sabrina Schönrock.

Ihre Aufgaben:

  • Juristische Begleitforschung des interdisziplinären Forschungsprojekts VIKING in Zusammenarbeit mit den Universitäten Tübingen und Konstanz sowie mit Projektpartnern aus Wirtschaft und Verwaltung, insbesondere Polizeibehörden
  • Wissenschaftliche Aufbereitung der einschlägigen Fachliteratur, der Gesetzgebung und Rechtsprechung einschließlich paralleler Diskussionen (z.B. EU-Verordnungsentwurf zur Künstlichen Intelligenz; Empfehlungen der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags und des Deutschen Ethikrates; Policy-Paper der Europäischen Kommission; NGO-Stellungnahmen) sowie der zu erwartenden Entwicklungen während der Projektlaufzeit
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung empirischer Erhebungen in transdisziplinärer rechts- und sozialwissenschaftlicher Perspektive (Anwender*innen-Workshops; teilnehmende Beobachtung der bisherigen Praxis; Interviews, Gruppendiskussionen; Begleitung der Erprobungsphase für die zu entwickelnden technischen und interdisziplinären Konzepte)
  • Rechtliche und interdisziplinäre Entwicklung und Bewertung der zu entwickelnden technischen und interdisziplinären Konzepte
  • Wissenschaftliche Koordination der Arbeit mit den anderen Teilvorhaben; Bearbeitung von rechtlichen Anfragen der anderen Projektpartner; fachliche Zuarbeit zu den anderen Arbeitspaketen
  • Vorbereitung und Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Erstellung von wissenschaftlichen Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit, Website, Informationsmaterial usw.
  • Aufbereitung von Forschungs-(Zwischen-)Ergebnissen für Konferenzbeiträge, Projektberichte und wissenschaftliche Veröffentlichungen

Ihr Profil:

Erforderlich sind
  • ein dem Aufgabengebiet entsprechendes abgeschlossenes Diplom- oder Magisterstudium an einer Universität oder ein abgeschlossenes Masterstudium an einer Universität oder Hochschule für angewandte Wissenschaften mit überdurchschnittlichem erstem und/oder zweitem juristischem Staatsexamen oder ein Master-Abschluss in einem Studiengang mit rechtlichem Schwerpunkt
  • ein Schwerpunkt im Öffentlichen Recht und/oder im Strafverfahrensrecht
  • Kenntnisse im europäischen und deutschen IT-, Technik- und Datenschutzrecht, zur rechtlichen Regulierung der Nutzung künstlicher Intelligenz und zu den Schnittstellen zwischen Ethik und Recht sind von Vorteil, ebenso wie kriminologische oder sozialwissenschaftliche Kenntnisse, vor allem im Bereich der empirischen Forschung
  • möglichst Erfahrungen in interdisziplinären Projekten an der Schnittstelle von Recht, Ethik, Sozialwissenschaft, Technik und Verwaltung
  • Systematisches methodisches Vorgehen und sehr gute analytische Fähigkeiten
  • Erfahrungen in der Arbeit in und mit Nichtregierungsorganisationen
  • Sehr guter Ausdruck in Wort und Schrift, auch in englischer Sprache

Wir bieten Ihnen:

  • einen befristeten Arbeitsvertrag in Teilzeit
  • eine Vergütung in der Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen
  • einen modern ausgestatteten Arbeitsplatz am Campus Lichtenberg mit mobilen Arbeitsanteilen, sofern es die dienstlichen Erfordernisse zulassen.
  • Sozialleistungen entsprechend den Regelungen des öffentlichen Dienstes, bei Beschäftigten z.B. Betriebsrente (VBL)
  • eine abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Tätigkeit in einem internationalen Umfeld und an einer familiengerechten Hochschule.
  • vergünstigtes Job Ticket im VBB
  • Die eigene Weiterqualifizierung (Promotion oder weitere Qualifizierung) kann in das Forschungsvorhaben integriert werden.

Die Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder für die Hochschulen im Land Berlin.


Die HWR Berlin fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern, wir freuen uns deshalb besonders über die Bewerbungen von Frauen. Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 20.12.2021 über unser Online-Bewerbungsportal unter https://karriere.hwr-berlin.de/jobposting/880cae23011797472a6d491b71a25a4d930daf940

Für Fragen zu den Aufgaben der Stelle stehen Ihnen Prof. Dr. Hartmut Aden (Hartmut.Aden@hwr-berlin.de) und Prof. Dr. Sabrina Schönrock (Sabrina.Schoenrock@hwr-berlin.de) zur Verfügung. Für sonstige Auskünfte stehen Ihnen Frau Reitz (030 30877-1451) und Frau Krüger (030 30877-1544) per Mail an bewerbungsverfahren@hwr-berlin.de gerne zur Verfügung.

Image

Image Image Image Image
Zurück zur Übersicht Online-Bewerbung